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BULA STORY - 1956

Die Pfadfinderbewegung hat immer wieder Fixpunkte benötigt, an denen ihre Tätigkeit überprüft, alte Arbeitsmethoden fallengelassen und neue Horizonte anvisiert wurden. Eine solche Gelegenheit bot das 5. Pfadfinder-Bundeslager in den Freibergen. Die Kantonalverbände Jura und Neuenburg hatten dazu eingeladen, und auch dieses Lager wurde ein grosser Erfolg. 

Das Pfaderfähnli stand im Mittelpunkt, und über diese Urzelle der Pfaderei wurden neue Techniken angeboten: Reiten, Mofa-Fahren, Radio, Elektrizität, Sprechfunk, Mikroskopieren und natürlich eine ganze Reihe von üblichen Pfadertechniken. Und eine weitere Saite kam zum Klingen: der musische Pfadfinder. Das Lager wurde von morgens bis abends von kleinen Equipen singender "Troubadours" durchstreift. Sie blieben in diesem oder jenem Stammlager stehen, spielten, Iuden die Pfader zum Mitsingen und Erlernen neuer Lieder ein - und sorgten für eine gelöste Stimmung.

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Es stand ausreichend Gelände zur Verfügung, so dass sich die Stämme nach eigenen Wünschen ausbreiten konnten.

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Das Atelier "Roller-Fahren" war selbstverständlich attraktiv.

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Die grosse Arena war durch die Wimpel aller in diesem Unterlager vertretenen Fähnli
überdacht.

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Eine grossartige Leistung war der Bau einer schwimmenden Brücke über den lieblichen Etang de Gruère.